E-Motor und Leistungskomponenten

Disruptiver Wandel: Vom Verbrennungsmotor zum E-Motor

Der Megatrend Elektromobilität ist derzeit der große Treiber der Automobilindustrie. Er stellt OEMs und Zulieferer vor enorme Herausforderungen und verändert die Spielregeln im Automotive Sektor nachhaltig. Plötzlich ist nicht mehr der Verbrennungsmotor die wichtigste Kernkompetenz, sondern Energiespeicher, E-Motoren oder sogar ganze E-Achsen werden benötigt. Wer in Zukunft die Nase vorne hat und vom Boom profitiert, wird jetzt in den Entwicklungsabteilungen entschieden. 

Flexibilität und Innovationssicherheit mit den richtigen Prüfstandskonzepten

Hochwertige Technik und moderne Prüfstandskonzepte, die praxis- und realitätsnahe Tests mit höchster Genauigkeit ermöglichen, sind entscheidende Komponenten für die Zukunftsfähigkeit. Für die Prüfung von Prototypen, Vorserien und ständig wechselnden Produkten oder Teilsystemen ist ein hohes Maß an Flexibilität erforderlich. Wer diese Punkte bei der Wahl des Netzgerätes berücksichtigt, profitiert von langfristiger Investitionssicherheit. 

Die DC-Quelle/Senken der ERS-BIC-Serie von Heinzinger electronic bieten mit dem Zweikanal-Konzept hohe Flexibilität. Das Prüfstandsenergiesystem ERS-BIC kann klassisch mit zwei unabhängigen Kanälen für Applikationen von 20V bis 600V und 600A bei voller Dynamik eingesetzt werden. Werden für bestimmte Anwendungen höhere Ströme benötigt, lassen sich die Kanäle des ERS-BIC mit wenigen Handgriffen parallel verschalten, um Ströme bis zu 1200A erzeugen. Auch die Frage nach 1000V kann mit dem ERS-BIC einfach beantwortet werden: Schaltet man beide Kanäle in Serie, können sogar 1200V mit bis zu 600A bidirektional dargestellt werden.

Schnelle Sollwertänderungen und dynamisches Regelverhalten

Neben der Flexibilität, sind ein dynamisches Regelverhalten und schnelle Sollwertänderungen für Anwendungen mit E-Motoren und Invertern besonders wichtig. Die Änderungsrate der Sollwertvorgabe über ein digitales CAN-Interface beträgt 1 KHz und ist bei den Heinzinger Prüfstandsenergiesystemen standardmäßig enthalten. Hiermit lassen sich neue Spannungssollwerte z.B. für ein dynamisches Fahrprofil in „quasi Echtzeit“ mit den ERS-Systemen darstellen. Das Regelverhalten des ERS lässt sich individuell auf den Prüfling einstellen und als Parametersatz im Betriebssystem abspeichern, beim nächsten Einsatz ist es dann sofort abrufbar. Eine weitere Optimierung des dynamischen Verhaltens kann über die Anpassung der Ausgangskapazitäten erfolgen. 

Wie wir für Ihre Anwendung das optimale Ergebnis erzielen können, klären wir gerne in einem ausführlichen Vorgespräch.

Sicherheit und Nachhaltigkeit für ein zuverlässiges System

Das Thema Sicherheit darf bei E-Motoren und Umrichtern nicht zu kurz kommen. Wenn beispielsweise im Rückspeisebetrieb eine Störung auftritt und das System herunterfährt bzw. die Ausgangsrelais geöffnet werden, können der Zwischenkreis und die Anschlüsse des Prüflings noch aufgeladen werden und es besteht Gefahr für die Bediener und / oder den Prüfling selbst. Dieses Risiko kann durch Schnellentladeschaltungen der Heinzinger Prüfstandsenergiesysteme minimiert werden und erhöht die Sicherheit des Testaufbaus.

Ressourcenschonend zu arbeiten, ist nicht nur aus Kosten- sondern auch aus Gründen der Nachhaltigkeit sinnvoll. Bei Leistungen von mehreren hundert Kilowatt sind der Energiekonsum, der Wirkungsgrad und die Fähigkeit der Netzrückspeisung eines Batteriesimulators wichtige Kenngrößen. Mit einem Energierückspeisesystem von Heinzinger können sie effizient, umweltfreundlich und energiesparend testen.

Wir beraten Sie gerne, bei der Auswahl des passenden Netzgerätes für Ihre Anwendungen. Rufen Sie uns an unter +49 8031 2458 0 oder schicken Sie eine Mail an info(at)heinzinger(dot)de

Für diese Anwendungen können folgende Produkte verwendet werden

ERS

DC-Quellen/Senken für Prüfstände sichern Produktqualität

EVO

Hochspannungsnetzgeräte der EVO-Serie sind die DC-Netzgeräte der neuen Generation

PTN

Niederspannungsnetzgeräte – doppelstabilisiert und lineargeregelt

GEN

Regelbare Netzgeräte für die Systemintegration – wenn´s im DC-Bereich eng wird