Starter/Generator Test

Netzgeräte für Starterbatterie, Anlasser und Bordnetz

Der erste elektrische Anlasser wurde bereits 1899 von Clyde J. Coleman erfunden. Funktionsfähig waren jedoch erst spätere Modelle. Heute ist der Anlasser eines der wichtigsten Komponenten des Automobils. Als Hilfsaggregat zum Starten von Verbrennungsmotoren muss er stets zuverlässig, auch unter extremen Temperatur- und Umweltbedingungen, im Fahrzeug funktionieren.

Speziell für die Validierung dieser Komponente hat die Heinzinger electronic GmbH Netzteile entwickelt, die die Kennlinien einer Starterbatterie exakt nachbilden können. Diese Geräte sind im Spannungsbereich zwischen 6V und 65V verfügbar und decken damit die Bandbreite aller eingesetzten Batterietypen komplett ab. Mit Strömen von 1500A bis zu 10000A können auch Hochleistungsaggregate getestet werden.

Robuste Stromversorgung ist gefragt

„State of the Art“ sind in diesem Bereich deshalb Stromversorgungen nach dem Prinzip der Linearregler. Mit diesen lassen sich Prüfstände in den Entwicklungs- und Qualitätslaboren ausstatten, ebenso wie Testeinrichtungen in Fertigungslinien für Komponenten und Baugruppen, bis hin zu Prüfständen für komplette Fahrzeugtests.

Gerade unter erschwerten Umgebungsbedingungen, wie diesen, die z.B. in Klimakammern herrschen, bewähren sich lineargeregelte Geräte durch ihren robusten Aufbau und die hohe Präzision seit Jahren zuverlässig. Auch für Anforderungen in EMV sensibler Umgebung (EMV-Messkammern etc.) sind diese Geräte problemlose Energielieferanten.

Hochpräzise Technik für höchste Genauigkeit

Höchste Präzision liefert reproduzierbare Ergebnisse. Abhängig von dem Einsatzgebiet sind verschiedene Netzgerätekonzepte erforderlich. Doppelstabilisierte, lineargeregelte Netzgeräte, decken höchste Anforderungen an Genauigkeit und Stabilität ab. Bei diesen hochpräzisen Netzgeräten werden Genauigkeitsklassen zwischen 0,001 % und 0,01 % erreicht. Zum Vergleich: einfach-stabilisierten Netzgeräte liegen im Genauigkeitsbereich von 0,1 %, bei geringerer Dynamik. Typisch als Batterieersatz sind z.B. 16V, 32V oder auch 65V-Netzgeräte. Damit lassen sich die üblichen Batteriespannungen 12V und 24V genauso abdecken wie Anwendungen im Bereich des 48-Volt-Bordnetzes.

Die Relevanz von 48V Bordnetzsystemen wird durch den Einsatz von Micro- und Mild-Hybrid-Systemen weiterhin erhöht. Dies erfordert nicht nur neue Komponenten und Module, sondern auch neue Anforderungen an die Testsysteme. Das neue ERS-Compact von Heinzinger ist speziell für diese Testanforderungen konzipiert worden.

Realitätsnahe Simulation von Fahrzyklen

Neben den typischen Leistungsdaten wie Strom und Spannung spielen kurzzeitige Überlastfähigkeit und die Dynamik von Batteriesimulatoren eine zentrale Rolle, wenn man Fahrzyklen realitätsnah abbilden will. Beide Aspekte sind im neuen ERS-Compact vereint und machen es somit zur idealen bidirektionalen Stromversorgung für Niederspannungsanwendungen. Das ERS-Compact hat eine Dauerleistung von 20kW, kann eine maximale Leistung von 30kW und einen Stoßstrom von bis zu 500A liefern.

Modularer Aufbau für Flexibilität

Ein weiterer Vorteil ist der modulare Aufbau, der die Verbindung von bis zu vier Geräten im seriellen, parallelen und Mischbetrieb ermöglicht. Spannungs- und Stromkombinationen lassen sich dadurch fast beliebig realisieren. Zusätzlich haben sie die Option den Prüfaufbau zu einem späteren Zeitpunkt, durch ein weiteres System, unkompliziert zu erweitern.

Verfolgung von Fahrzyklen in Echtzeit

Durch den Einsatz der neuesten FPGA- und SiC-Technologie kann eine Anstiegszeit für Spannung und Strom von deutlich unter 1 ms erreicht werden. Dies bedeutet, dass Fahrzyklen in Echtzeit verfolgt werden können. Positiver Nebeneffekt der neuesten SiC-Technologie, die Effizienz des ERS-Compact steigt auf bemerkenswerte >97 % und spart zusätzliche Energie.

Intuitive Bedienung, Schnittstellen zur Kombination mit anderen Systemen

Das intuitive Touch-Panel, kombiniert mit der Test-Sequenzer, Scope- und Messfunktion, unterstützt die Bedarfe als "Stand-Alone"-Einheit. Für den Einsatz als Subsystem in einer übergeordneten Testumgebung, von der Entwicklung bis zur Serienproduktion, liefert das ERS-Compact mehrere Schnittstellen wie CAN oder Ethernet.

Wir beraten Sie gerne, bei der Auswahl des passenden Netzgerätes für Ihre Anwendungen. Rufen Sie uns an unter +49 8031 2458 0 oder schicken Sie eine Mail an info(at)heinzinger(dot)de

Für diese Anwendungen können folgende Produkte verwendet werden

ERS

DC-Quellen/Senken für Prüfstände sichern Produktqualität

PTN

Niederspannungsnetzgeräte – doppelstabilisiert und lineargeregelt

GEN

Regelbare Netzgeräte für die Systemintegration – wenn´s im DC-Bereich eng wird