Hochspannungsprüfung für Spannungen bis 300.000 Volt

Heinzinger HV-Netzgeräte werden für die Prüfung der Isolationsfestigkeit von Materialien, Bauteilen oder Komponenten eingesetzt

Heinzinger electronic bietet ein sehr breites Spektrum an Hochspannungs-Netzgeräten für Spannungen bis 300.000 Volt an. Viele dieser Netzgeräte eigenen sich auch für die Hochspannungsprüfung in der industriellen Umgebung. Durch die Möglichkeit der Automatisierung oder Programmierung, wie dies beispielsweise bei den Geräten der EVO-Serie möglich ist, lassen sich die Prüfabläufe effizient gestalten.

Für die Hochspannungsprüfung im industriellen Bereich werden verschiedene Begriffe verwendet wie zum Beispiel

• Hipot-Test
• HV-Prüfung
• Dielectric Withstand Test

Mögliche Prüflinge für die Hochspannungsprüfung sind Halbleiterbauteile, Isolationsmaterialien, Steckverbinder, Kabel und Leitungen bis hin zu kompletten Baugruppen oder Komponenten und Geräten.

Unkomplizierte Einstellung der Spannungswerte

Bei der Hochspannungsprüfung wird grundsätzlich eine Isolationsbarriere (Isolationsstrecke) mit einer Hochspannung beaufschlagt und der Leckstrom gemessen. Die Spannung kann dabei langsam über eine Rampenfunktion gesteigert werden, um die maximale Isolationsfestigkeit herauszufinden. Oft wird aber auch ein fixer Spannungswert verwendet, der für den Prüfling gilt und dem dieser fix widerstehen muss. Bei allen Heinzinger HV-Netzgeräten lassen sich die maximalen Spannungswerte manuell oder über Remote-Schnittstellen einstellen, für viele Typen ist auch eine Rampensteuerung verfügbar. Dieser Maximalwert wird dann bei der Hochspannungsprüfung von den Geräten nicht überschritten.

Wenn die Isolationsfestigkeit des Prüflings erreicht ist und die Isolation zusammenbricht, fließt schlagartig ein großer Strom. Auch dieser Maximalstrom kann begrenzt und am Netzgerät oder per Remote eingestellt werden. Durch das Begrenzen des Maximalstroms wird der Prüfling während der Hochspannungsprüfung vor zu hoher Energie beim Durchschlag geschützt.

Vorteile der Überschlagserkennung

Das Netzgerät kann mit einer Überschlagskennung ausgestattet werden, um den Prozess anwendungsspezifisch fortzuführen. Durch diese sogenannte „Arc-Detection“ erhält der Nutzer am Bedienteil eine Meldung und kann über das weitere Vorgehen entscheiden. Alternativ schaltet das Netzgerät während der Hochspannungsprüfung automatisch die Ausgangsspannung ab. Über die im Netzteil vorhandenen Schnittstellen lässt sich dieses Verhalten sowohl Fernsteuern als auch auslesen und im Prozess weiterverwenden. Die im Überschlagsfall anliegenden Spannungs- und Stromwerte können ebenfalls abgefragt und ausgewertet werden.

Unterschiedliche Strom- und Spannungswerte für verschiedene Prüfaufgaben

Heinzinger bietet eine breite Produktpalette an DC Hochspannungsnetzgeräten mit unterschiedlichsten Spannungs- und Stromwerten. Alle Geräte sind einstellbar und können dadurch für verschiedene Prüfaufgaben und unterschiedlichste Prüflinge universell eingesetzt werden. Die hohe Präzision und die geringe Restwelligkeit der Netzgeräte ermöglicht dabei Testaufgaben, die mit vielen anderen Testapparaturen nicht zu realisieren sind.

Bei uns finden Sie die geeignete Stromversorgung für die Hochspannungsprüfung. Wir beraten Sie gerne telefonisch unter +49 8031 2458 0 oder per Mail an info(at)heinzinger(dot)de.

Jetzt Anfrage stellen

Sie wollen mehr über Netzgeräte von Heinzinger wissen?

Für diese Anwendungen können folgende Produkte verwendet werden

ERS

DC-Quellen/Senken für Prüfstände sichern Produktqualität

mehr
PTN

Niederspannungsnetzgeräte – doppelstabilisiert und lineargeregelt

mehr
GEN

Regelbare Netzgeräte für die Systemintegration – wenn´s im DC-Bereich eng wird

mehr