Was ist Elektrische Spannung?

Die elektrische Spannung ist der Antrieb, der die „Stärke“ festlegt, in der die positive Ladung von der negativen angezogen wird.  Denn elektrischer Strom entsteht durch eine unausgeglichene Verteilung von positiver und negativer Ladung: Ist die positive Ladung von der negativen getrennt, wird sie grundsätzlich von der negativen angezogen. Der Stromfluss in einem Stromkreis ist also die Bewegung der positiven Ladung hin zur negativen.

Je höher die Spannung, desto höher ist auch die Stromstärke, die im Stromkreis fließt. Vergleichbar ist dies mit zwei unterschiedlich hohen Wasserbecken. Sind die beiden miteinander verbunden, fließt das Wasser aus dem höheren Becken in das niedrigere. Je größer der Höhenunterschied der beiden Becken ist, desto höher ist auch der Wasserdruck des Wasserflusses.

Der Stromfluss wird auch vom elektrischen Widerstand bestimmt. Der Zusammenhang von Strom, Spannung und Widerstand wird durch das Ohm’sche Gesetz ausgedrückt: Je mehr Widerstand, desto weniger Strom; je mehr Spannung, desto mehr Strom.

Die Größe der elektrischen Spannung wird in „Volt“ („V“) angegeben, das zugehörige Formelzeichen ist „U“. An deutschen Steckdosen liegen 230 V an, es gibt sie aber auch in weitaus höheren Größenordnungen (Hochspannung: mehr als 1.000 V).

Elektrische Spannung ist der Antrieb, mit dem elektrischer Strom fließt. Umso höher die Spannung ist, desto höher ist die Stromstärke.

An deutschen Steckdosen liegt eine Spannung von 230 V an.

„U“ ist das Formelzeichen für elektrische Spannung. Die Größe wird in „V“ wie „Volt“ angegeben.

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