Was ist Hochspannung?

Von Hochspannung ist die Rede, wenn eine elektrische Spannung höher ist als 1.000 V (1kV). Diese Definition gilt allerdings nicht für alle Anwendungsbereiche, wird aber in den VDE-Vorschriften (Verband der Elektrotechnik, Elektronik und Informationstechnik) so benannt. In der Raumfahrt beispielsweise liegt die Hochspannungsgrenze schon bei 150 V.

Die Elektrotechnik unterteilt „Hochspannung“ noch in die Bereiche „Mittelspannung“ (3 kV bis 30 kV), „Hochspannung“ (60 kV bis 110 kV) und „Höchstspannung“ (220 kV bis 1150 kV). Da der Energieverlust mit steigender elektrischer Spannung abnimmt, kommt Hochspannung vor allem bei der Übertragung von Energie über weite Entfernungen zum Einsatz.

Gewitter können auf natürlichem Wege Hochspannungen erzeugen, die sich in Blitzen entladen.  Künstlich hergestellt wird Hochspannung beispielsweise durch Marx-Generatoren, Elektrisiermaschinen oder Bandgeneratoren, Umspannwerke wandeln Wechselspannung mit Transformatoren zu Hochspannung um.

Hochspannung beginnt nach der elektrotechnischen Definition ab 1.000 Volt. Die Grenzen sind aber in anderen Bereichen anders. In der Raumfahrt spricht man beispielsweise schon ab 150 V von Hochspannung.

In der Elektrotechnik ist von Hochspannung die Rede, wenn eine elektrische Spannung höher als 1.000 Volt ist.

Der Energieverlust nimmt ab, umso höher die Spannung ist. Deshalb ist die Energieübertragung über weite Entfernungen mit Hochspannung am billigsten.

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