Heinzinger electronic GmbH blickt auf 60 Jahre Unternehmensgeschichte zurück

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 2019 feiert die Heinzinger electronic GmbH ihren 60. Geburtstag. Die Erfolgsgeschichte von einem kleinen Betrieb zu einem mittelständischen Unternehmen, das namhafte Kunden weltweit mit Industrienetzgeräten versorgt und rund 15 Millionen Euro im Jahr umsetzt.

Rosenheim, 2019

2019 feiert die Heinzinger electronic GmbH ihren 60. Geburtstag. Die Erfolgsgeschichte von einem kleinen Betrieb zu einem mittelständischen Unternehmen, das namhafte Kunden weltweit mit Industrienetzgeräten versorgt und rund 15 Millionen Euro im Jahr umsetzt.

In einer kleinen Werkstatt in München begann 1959 die Erfolgsgeschichte der heutigen Heinzinger electronic GmbH. Die Strategie von damals ist auch heute noch gültig: Zuverlässige, präzise Hochspannungs- und Hochstromnetzgeräte für verschiedenste Anwendungen und Branchen zu entwickeln, fertigen und vertreiben.

Seit der Gründung hat sich das Unternehmen schnell einen Namen gemacht und seinen Kundenstamm stetig erweitern können: Die Übernahme durch die Knürr AG im Jahre 1992 als „Kompetenzzentrum für Elektronik in der Mechanik“, brachte der heutigen Heinzinger electronic GmbH viele Kontakte zu internationalen Kunden und bestärkte den heutigen Geschäftsführer und Inhaber Alfred Werndl im Jahre 2002, die Chance zu nutzen, das Unternehmen aus der Knürr-Gruppe durch ein Management-Buy-Out herauszulösen und wieder auf eigene Beine zu stellen. Von da an konzentrierte sich Heinzinger wieder ausschließlich auf die Kernkompetenz „Hochpräzise DC-Netzgeräte“ – mit Erfolg.

Heute entwickelt, fertigt und vertreibt Heinzinger seine Industrienetzgeräte mit fast 100 Mitarbeitern am Standort in Rosenheim. Neben Geräten mit allgemeinen Anforderungen, gibt es kundenspezifische Lösungen, die Ströme bis 5.000 Ampere leisten und mit Spannungen bis 300.000 Volt aufwarten können. Heinzinger entwickelt außerdem kundenspezifische Lösungen, angepasst an elektrische und mechanische Anforderungen.

Die Produkte des Unternehmens sind für die Anwendungen in verschiedenen Branchen geeignet, inklusive Forschungs- und Entwicklungsbereiche, bei denen eine hohe Genauigkeit besonders wichtig ist. Sie werden beispielsweise in der Automobilbranche für Prüfstandsysteme benötigt, um bei der Entwicklung von Hybrid- und Elektroautos Batterien und Antriebssysteme zu testen. Magnetstromversorgungen sind ein weiterer Schwerpunkt von Heinzinger electronic. Netzgeräte für Magneten werden für Beschleuniger in der Wissenschaft und Industrie eingesetzt, z.B. für den Teilchenbeschleuniger im CERN oder zur Krebstherapie mit Protonenstrahlen. Seit der Gründung hat sich Heinzinger einen hervorragenden Ruf bei internationalen Kunden in bekannten Unternehmen, Universitäten und Forschungsinstituten erarbeiten können.

Um ihre Zukunftsfähigkeit braucht sich die Heinzinger electronic GmbH keine Sorgen zu machen: Der Ausbau der Elektromobilität und die Entwicklungen in der Medizintechnik führen zusätzlich zu einer verstärkten Nachfrage nach zuverlässiger und hochwertiger Technik und dies auch in den kommenden Jahren. „Heinzinger ist in den letzten Jahren deutlich gewachsen und wir wachsen weiter“, so Geschäftsführer Alfred Werndl „unser 60jähriges Bestehen nehmen wir zum Anlass, um etwa 1,5 Millionen in den Ausbau des Standortes Rosenheim zu investieren“. Bereits 2015 konnte ein Nebengebäude gekauft werden, welches eine Verdreifachung der derzeitigen Produktionskapazitäten erlaubt – in diesem Jahr wird sie in Betrieb genommen. Einen Teil davon wird der internationale Konzern SGS nutzen, der u.a. für namhafte Automobilkonzerne Tests und Qualitätsprüfungen durchführt. In sogenannten Prüfständen, die mit Heinzinger-Geräten ausgestattet sind, wird SGS dort Traktionsbatterien für Elektroautos testen. Dies ist eine großartige Möglichkeit, um einen gegenseitigen Wissenstransfer zu ermöglichen und die Kompetenzen in der Elektromobilität weiter auszubauen.

Um das 60jährige Jubiläum des Unternehmens gebührend zu feiern, wird es im September eine große Veranstaltung für Mitarbeiter, Kunden und Geschäftspartner geben.

 

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Nachbericht Oberbayerisches Volksblatt

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