Rückspeisefähige Systeme für Batterietests und Batteriesimulation weiterentwickelt:

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Rosenheim, Januar 2020Die Rahmenbedingungen für die Elektromobilität werden kontinuierlich verbessert, doch rund um die Energieversorgung der Fahrzeuge sind noch einige Fragen offen. Weltweit arbeiten deshalb Ingenieure mit Hochdruck an zuverlässigen Stromquellen für die E-Mobilität. Die Heinzinger electronic GmbH mit Sitz in Rosenheim ist Hersteller von Hochspannungs- und Hochstromnetzgeräten. Das Unternehmen entwickelt Lösungen für Batterietests und Batteriesimulationen, die speziell auf die komplexen Prüfszenarien der Fahrzeughersteller und Zulieferer ausgelegt sind.


Die Anforderungen an Batterien für die Elektromobilität wachsen und damit auch die Komplexität der Tests rund um die Stromversorgung. Neben dem wesentlichen Kriterium der Reichweite elektrisch betriebener Fahrzeuge sind weitere Fragen offen. So müssen die Ingenieure klären, wie sich die Batterie bei einem Unfall verhält, welche Auswirkungen die Umgebungstemperatur hat und ob Feuchtigkeit oder Salznebel der Batterie zusetzen. Gleichzeitig sollten laufende Anpassungen an innovative Lösungen, wie beispielsweise das Snack-Charging, getestet werden. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie fördert seit dem vergangenen Jahr die Forschung und Entwicklung für Batteriezellen „Made in Germany“ gezielt, denn bei der Herstellung von Elektroautos entfielen 40 Prozent der Wertschöpfung allein auf die Batteriezelle.

 

Der Bedarf entscheidet

„Wir haben unzählige Kundengespräche geführt, um die Anforderungen der Prüfstands-Ingenieure zu erfassen und bedarfsgerechte Lösungen zu entwickeln“, sagt Heinzinger Geschäftsführer Alfred Werndl. „Herausgekommen ist dabei, dass die Geräte schnelle Regelzeiten für Spannung und Strom garantieren und über einen langen Zeitraum hinweg extrem zuverlässig laufen müssen – ein Prüflauf von mehreren Wochen ist sonst mit einem Schlag zunichtegemacht“, fasst Werndl zusammen. Heinzinger hat nun mit der ERS-Serie Lösungen konzipiert, die besonders anpassungsfähig und damit zukunftssicher sein sollen. So lassen sich die Systeme über Regler unkompliziert und flexibel auf unterschiedliche Applikationen einstellen. Selbst die hohen Anforderungen an Dynamik und Signalqualität, die bei der Batteriesimulation zum Test von Invertern auftreten, könnten damit abgebildet werden. Teil der Serie ist auch das ERS-BIC, ein Zweikanalsystem, dessen Kanäle beliebig kombiniert werden können.

Welche rückspeisefähige Stromversorgung passt?

Die Entscheider sehen sich einer fast unüberschaubaren Bandbreite an Geräten für die rückspeisefähige Stromversorgung gegenüber. In den meisten Fällen werden die angebotenen Geräte über die Parameter Strom, Spannung und Leistung beschrieben, ähneln sich darin aber weitgehend. In der Praxis wichtige Unterschiede, wie Dynamik oder Signalqualität sind dagegen schwer zu definieren und die Angaben in den Datenblättern nicht eindeutig, weil die Werte stark von der jeweiligen Applikation abhängen. Zusätzlich erschwert wird die Entscheidung durch mögliche Investitionsrisiken, denn wie sich die Anforderungen an Batterietests oder die Batteriesimulation in Zukunft entwickeln werden, lässt sich heute nur schwer abschätzen. Um hier Abhilfe zu schaffen, hat Heinzinger gezielt Systeme für die rückspeisefähige Stromversorgung entwickelt, die besonders flexibel und damit langfristig nutzbar sind.

Das muss die Stromversorgung für Batterietest und Batteriesimulation können:
•    Hohe Ströme und hohe Spannungen realisieren
•    Flexibilität durch Mehrkanaligkeit ermöglichen
•    Spannungen bis zu 1200V aufbauen
•    Hohe Verfügbarkeit und Ausfallsicherheit leisten
•    Hohe Signalqualität im Hinblick auf Restwelligkeit bieten
•    Verschiedene Performance-Level erfüllen
•    Einbindung in das Sicherheitssystem gewährleisten
•    Wasserkühlung oder Luftkühlung
•    Einbindung in Automatisierungsprogramme

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